Liebevoller „Kindergarten – Opa“ bringt Kindern Schachspielen bei !



Einmal wöchentlich, seit Anfang März diesen Jahres, trifft sich der Opa von Tobias und Marie aus unseren Kindergarten, mit Vorschulkindern und bringt ihnen die Grundzüge des Schachspielens bei. Die Kinder nehmen das Angebot mit viel Interesse und großer Begeisterung an.

Wir danken Herrn Schmidt für seine Geduld und sein Interesse, sein Schachwissen an unsere Ahörnchenkinder weiterzugeben. Sollte es noch weitere interessierte Senioren geben , die ebenfalls Schach spielen und dieses Spiel den Kindern beibringen wollen, bitte melden sie sich bei uns.
Telefon: 02191/ 478901

 

Am Montag, 22.02.2010 trafen sich von den 23 Kindern, die in diesem Sommer in die Schule gehen werden, 18 Eltern, mit der päd. Leiterin Frau Maurien Heinz und der Grundschullehrerin Frau Weber von der Walther- Hartmann Grundschule .
Die geleistete pädagogische Arbeit in der Kita und die Wünsche, Ängste, Vorschläge und Fragen für den neuen Lebensabschnitt „ Schule“ standen im Vordergrund des Themenabends.

Herausgegriffen wurde an diesem Abend besonders der kognitive Bereich, welcher bei den „Ahörnchen“ auch gerade noch einmal im Januar diesen Jahres mit den Kindern in Form eines Testverfahrens „überprüft“ wurde.

Deutlich gemacht wurde, dass die Schulfähigkeit, die Schulbereitschaft bereits im ersten Kindergartenjahr des Kindes beginnt. Väter, Mütter und Erzieher bereiten in unserer Einrichtung das Kind gemeinsam auf den nächsten, neuen Lebensabschnitt/ das Leben vor.

Wir fördern dabei gemäß unseres Bildungsauftrages die Fähigkeiten der Kinder, die grundlegend sind für die weitere Entwicklung, die zur Schulfähigkeit führen. Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist ein wichtiger Schritt im Leben des Kindes und seiner Familie.
Die Kinder verlassen bekanntes Terrain und entdecken Neues und Interessantes. Dabei können sie auf vielfältige Erfahrungen aus der Kita und dem Elternhaus zurückgreifen.
Wichtig in diesem Lernprozess ist, zu verstehen, dass Kita und Schule unterschiedliche und eigenständige Bildungsinstitutionen sind, mit eigenständigen Bildungsaufträgen. Beide haben gemeinsam, jedes Kind nach seinen Möglichkeiten entsprechend individuell zu fördern.

Grundlage im Bereich der Kindergartenarbeit ist die festgeschriebene, verbindliche Bildungsvereinbarung. Diese ist Grundlage jeglicher eigenständiger träger- und einrichtungsspezifischer Bildungskonzepte. Fördern und Fordern unter dem Gesichtspunkt, vieles dabei das Kind eigenständig tun zu lassen, steht im Vordergrund unserer Konzeption. In drei Bereiche ist diese Entwicklung unterteilt und die entsprechenden Forderungen und Förderungen eingebettet.

Im sozial/ emotionalen Bereich erlernt das Kind u.a. von Anbeginn an eine gefühlsmäßige Stabilität zu entwickeln. Es entwickelt Zutrauen zu sich selbst, erlernt, sich aus eigenem Antrieb und eigenem Interesse sich mit Sachen, Situationen zu beschäftigen. Das Kind wird gruppenfähig, erlernt Konfliktlöseverhalten, die angebracht sind und erlernt, kooperationsfähig zu sein.

So lernt das Kind z.B. mit Spielpartnern zusammen zu arbeiten, zeigt sich hilfsbereit, übernimmt gerne kleine Dienste für die Gruppe. Das Kind erlernt ebenso, sich in bestehende Gruppenregeln einzufügen, selbständig welche aufzustellen, es identifiziert sich zunehmend mit der Gruppe und auch allgemeingültigen Aufgabenstellungen. In Gesprächskreisen lernt es sich und seine Wünsche auch einmal zurückstellen zu müssen, weil auch andere Kinder etwas können u. o. wissen und dieses kund tun möchten. Das Kind lernt zunehmend, dass auch seine Meinung wichtig ist und es diese deutlich sagen darf.

Im körperlichen Bereich sind Eltern und Erzieher gefordert, auf den Gesundheitszustand des Kindes zu achten, für eine ausgewogene Ernährung zu sorgen, die Sinnestüchtigkeit und die Psychosomatik zu fördern. Kurz vor Schuleintritt wird dieser Bereich durch eine „Schuluntersuchung“ im Gesundheitsamt überprüft. Das Kind kann selbständig die Toilette benutzen, es ist in der Lage, seine Nase zu putzen, kann sein Butterbrot ordentlich essen und kann eigene Sachen und Kleidungsstücke wieder erkennen. Auch sich eigenständig an- und aus zu ziehen ist dem Kind möglich. Seine Neugierde für Natur, Wissenschaft, Sinnzusammenhänge, unterschiedliche Materialien sind geweckt.

Im kognitiven Bereich wird auch gerade in der gesamten Kindergartenzeit die Differenzierungsfähigkeit, die Gedächtnisleistung und das Erfassen von Sinnzusammenhängen bearbeitet.In einem besonderen Testverfahren in kindgerechter, ansprechender Atmosphäre ist dies nun noch einmal in unserer Kita überprüft worden, um das eigene pädagogische Handeln zu reflektieren. Haben wir es in der gesamten Kindergartenzeit des Kindes geschafft, das Unterscheidungsvermögen zu aktivieren?

Kann das Kind aufmerksam hinschauen, z.B. Formen erfassen und Formteile unterscheiden/ differenzieren? Unterscheidet das Kind kritisch? Kann es unvollständige Figuren vervollständigen, ergänzen? Kann es sie zeichnerisch nachbilden? Gelingt es dem Kind aus einem Ganzen ein winziges Detail heraus zu lösen? Wie kommt das Kind damit klar, nur eine bestimmte Zeitspanne zur Verfügung zu haben, um eine Aufgabe zu lösen? Kann sich das Kind 7 Bilder merken, die es zu einem späteren Zeitpunkt aus 14 Bildern wieder erkennen soll?

Diese Fragen u.a. ergeben einen kleinen Querschnitt aus dem Gesamtkomplex, bei dem es immer um Differenzierung, Qualität des Zusammenspiels zwischen Wahrnehmung und Darstellung, zielgerichtete Denkfähigkeit, Abstraktionsfähigkeit und rechnerisches Verständnis geht. Auch der kindliche Arbeitseinsatz steht in unserer Betrachtung.Wichtige Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten des Kindes werden gesehen, beobachtet und entsprechend gefördert.

Der Erhalt und die Steigerung der kindlichen Lernfreude wird durch die abwechslungsreiche, ganzheitliche Betrachtung und Bearbeitung und der Themenvielfalt im Alltag „gelebt“.

Das wichtigste für unsere pädagogischen Handlungen ist, das das einzelne Kind glücklich ist, Freude erfährt und Zufriedenheit. Häufige positive Emotionen beim eigenständigen Handeln des Kindes wecken sein Interesse an bestimmten Themen und lassen es Neugier und Stolz erleben.

In diesem Sinne verstehen wir, Kinder auf das Leben, den neuen Lebensabschnitt „ Schule“ vor zu bereiten.

Alle Kinder wollen lernen und jedes Kind kann etwas besonders gut.

25.02.2010 Maurien Heinz


Die Ahörnchen-Vorschulkinder auf den Spuren der Technik

Im Rahmen der „Lebendigen Werkstatt“, im Allee Center, bekamen 17 Vorschulkinder am Montag, den 22.02.2010 die Möglichkeit, durch den VDIni-Club, Technik hautnah zu erleben. Sie durften einen Rennwagen aus der Nähe betrachten, sich hineinsetzen, Knöpfe betätigen und auf einem kleinen Modell Fahrversuche durchführen. Durch Experimente wurden den Kindern die Tragkraft, die Schwerkraft und die Reibung nähergebracht.

Wie trägt ein Blatt Papier einen Bauklotz? Was passiert mit dem Tischtennisball, wenn der Fön eingeschaltet ist? Wie kann Salz und Pfeffer getrennt werden? Die Lösungen auf diese Fragen konnten die Kinder direkt miterleben. Möchten sie die Lösungen kennenlernen? Probieren Sie es einmal aus! Das Blatt Papier erhält die Tragkraft durch Falten. Ein Tischtennisball schwebt in der Luft! Die Trennung von Pfeffer und Salz geschieht, in dem ein Kunststofflöffel durch Reibung statisch aufgeladen wird und die leichteren Pfefferkörner anzieht.
Viel Spaß beim Ausprobieren!

Die Vorschulkinder sollten auch noch alternative Stromlieferanten kennenlernen.
Sie bauten Windräder mit Papier und Strohhalmen. Technik zum Anfassen und Ausprobieren, die Kinder waren begeistert. Doch damit sollte der Vormittag noch nicht enden.

Herr Schulz, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und Ehrenmitglied der „Ahörnchen“, führte die Kinder durch die „Lebendige Werkstatt“, welche einen Einblick in die verschiedenen Handwerksberufe des Bergischen Landes geben.
Dies war für die Kinder ebenso aufregend. Sie lernten Autobauer, Restauratoren, Steinmetze, Maler und Zimmerleute kennen.
Die Kinder durften auch hier verschiedenes Ausprobieren, z.B. kleine Nägel in einen restaurationsbedürftigen Stuhl nageln oder Steine bearbeiten.
Der Vormittag endete für die Kinder mit einem Eis, welches Herr Schulz spendierte.

Hier noch einmal ein Dankeschön für die Führung und Verköstigung.
Nach so einem gelungen Vormittag fiel den Kindern der Weg, zurück in den Kindergarten, nicht schwer. Auf dem Weg, sowie in der Kita, erzählten die Kinder von ihren Entdeckungen.

Einen weiteren Dank möchten wir auch den Müttern aussprechen, welche uns begleitet und unterstützt haben. Ohne ihre Mithilfe wäre diese Aktion nicht möglich gewesen.

Senioren zu Besuch bei den Ahörnchen

„Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb“

Am Freitag, den 19.02.2010, waren elf Senioren des Seniorentreffs Fichtenhöhe/ Hohenhagen, die sonst ihren Treffpunkt im Gemeindezentrum „Esche“ haben, zu Besuch bei den Ahörnchen. Herzlich begrüßt und aufgenommen wurden die Damen und Herren von den Bärenkindern, die zu einem leckeren Frühstück einluden. Das gemeinsame Frühstück bot Raum und Zeit zum gegenseitigen „Beschnuppern“ und Kennenlernen für Jung und Alt. Senioren und Kinder nahmen sich gegenseitig gut an. Es gab angeregte Unterhaltungen, gerne halfen die Senioren den Kindern beim „Brötchen schmieren“ und gerne nahmen die Kinder die besondere Aufmerksamkeit und Zuwendung der Senioren an.

„Plumps, plumps, plumps, der Plumpsack geht herum“

Nach dem Frühstück hieß es für alle: „Kopf, Schulter, Knie und Zeh!“
In der Turnhalle der Einrichtung spielten Alt und Jung gemeinsam Bewegungsspiele. Alle hatten sichtlich Spaß. Kinder sowie Senioren beteiligten sich eifrig am Spiel.

„Mensch, ärgere Dich nicht“

Nach dieser sportlichen Ertüchtigung luden die Bärenkinder, zur Entspannung, erst einmal zum Tischspiel ein. Wieder zurück in der Gruppe spielten Alt und Jung gemeinsam Gesellschaftsspiele wie: „Mensch, ärgere Dich nicht“, „Monopoly Junior“ oder „Lotti Karotti“, hier ging es um Farben und Formen und Zählen. Außerdem wurde fleißig gepuzzelt. Alle fühlten sich sichtlich wohl in der „Enkelkind – Oma Opa“ – Atmosphäre.

„Auf der Mauer, auf der Lauer“

Den Besuchsvormittag rundete schließlich ein kleiner Singkreis ab. Bei dem Mitmachlied: „Mach es gerade so wie ich“ hieß es für alle: Mitmachen und Mitsingen. Besonders der Klassiker: „Auf der Mauer, auf der Lauer“ machte Alt und Jung viel Spaß. Zu guter Letzt präsentierten die Bären-kinder noch ihr „Gummibärlied“ und schlossen den Singkreis mit dem Abschlusslied „Alle Leut gehen jetzt nach Haus“ ab.

Feedback der Kinder nach dem Besuch: „Heute war ein schöner Tag.“
„Danke“ an dieser Stelle noch einmal an alle Senioren, die gekommen sind.
Gerne und in greifbarer Nähe wiederholen wir ein solches (Zusammen-) Treffen.


zurück

Gruppenbilder Gruppenbilder Gruppenbilder Gruppenbilder