Spielplatzfest am Hohenhagen


Großer Spieleparcour/ Fotoaktion der Polizei

Außerdem: Würstchen vom Grill, türkische Spezialitäten, Getränke, Kaffee und Kuchen, Stockbrot grillen, Baumscheiben schneiden, Nagelbalken, Vogelhäuschen bauen, Flughexen basteln, Kinderschminken, Haare wickeln














Dies ist eine Veranstaltung, durchgeführt von:
Stadt Remscheid, engagierten Eltern, Seniorentreff Birkenstraße, Spielplatzpaten,Kita Ahörnchen, Kita Sedanstraße, Kita Spichernstraße, OGS der Walther Hartmann Grundschule, der FBS die Wiege, VSR, Polizei, Wohnquartier 4 und er ev. Johannes Kirchengemeinschaft

 

Themenabend bei den Ahörnchen

Zum Thema Gewalt und Aggression referierte unsere pädagogische Fachkraft Carolin Borbecker. Der Elternabend fand am 15.04.2010 statt und begann um 19.30Uhr mit einer herzlichen Begrüßung. Im Anschluss dessen gab Frau Borbecker den geplanten Verlauf des Abends bekannt.

Begonnen wurde mit mit einer Power Point Präsentation. Zunächst sprachen wir über die möglichen Ursachen von Gewalt und Aggressionen.

Diese können sein:

Sprachliche Schwierigkeiten
Kinder können sich aufgrund sprachlicher Barrieren nicht verständigen und versuchen sich durch ein aggressives Verhalten aufmerksam zu machen.

Medien
Die Medien geben den Kindern häufig einen Anlass zur Nachahmung von Gewalt (Zeichentrickfilme)

Verunsicherung des Kindes
Reizüberflutung, je mehr Entscheidungsmöglichkeiten Kinder haben, desto aggressiver kann ihr Verhalten werden.

Mangelnde Empathie
Das Kind versucht durch ein aggressives Verhalten auf sich aufmerksam zu machen.

Probleme im Sozialverhalten
Kinder lösen unter anderem Konflikte auch so, wie es ihnen vorgelebt wird.

Gefühle/Persönlichkeitsmerkmale
Gefühle und Persönlichkeitsmerkmale können vererbbar sein

Frustrationstoleranz
Bei nicht gelingen von Aufgaben, können Kinder zornig werden

Situative Faktoren
Wenn die erlebte Frustration als willkürlich empfunden wird.

Zudem lernen Kinder sehr viel und häufig am Vorbild. Sie orientieren sich an den vertrauten Personen und spiegeln dessen Verhalten.

Im Anschluss, folgten möglichen Verhaltenstipps, die betroffene Erwachsene anwenden könnten.

Dabei ist es wichtig zu beachten, dass es keine Patentrezepte gibt, sondern nur die Möglichkeit einige Tipps auszuprobieren.

Daran zu denken ist, dass Wut ein durchaus anerkennenswertes Gefühl ist

Nicht nur die Kinder sind davon betroffen, sondern auch wir, die Erwachsenen. Beim Umgang mit diesem Gefühl sind wir auch Vorbild für das Kind.

Oftmals spiegelt uns das Kind unser eigenes Verhalten im Gefühl der Wut.

Das Kind ahmt gerade die Eltern auf besondere Weise nach. Sie sind das wichtigste Vorbild und geben Orientierung und Sicherheit.

Die elterliche Erziehung sollte geprägt sein von Klarheit, Empathie, Wertschätzung und Achtung für jedes Individuum .

Das Verhalten sollte konsequent und durchsetzungsstark sein.

Väter und Mütter müssen dem Kind Regeln zur Orientierung aufstellen, an die sie sich auch selbst halten.

Am besten sind diese gemeinsam mit dem Kind zu entwickeln.

Kinder erlernen den Umgang mit Aggressivität. Zunächst können sie die Folgen ihres aggressiven Handelns nicht überblicken.

Die Väter und Mütter haben bereits Erfahrungen und Wissen, welches sie durch das entsprechende Vorleben an die Kinder weitergeben.

Hauptziel der elterlichen Erziehung ist es , dem Kind Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen, wann und wie Wut und Aggressivität akzeptabel sind.

Verschiedene aggressive Situationen erfordern unterschiedliche väterliche und / oder mütterliche Reaktionen / Handlungen.

Von Ignoranz bis gemeinsamer Lösung bietet die Erziehungskompetenz den Vätern und Müttern eine große Bandbreite.

Egal, wie die Reaktionen aussehen, ist es das Wichtigste, das sie stimmig sind und ehrlich angewendet werden. ( Authentizität)

Abwarten ist wichtig, um dem Kind eine eigenständige Lösungsmöglichkeit ohne Aggressivität zu erlernen.

Genauso ist es wichtig, ggfs, direkt einzugreifen. Nämlich dann, wenn Leib und Leben des Kindes und oder des Widersachers erkennbar gefährdet sind.

Schauen Sie bitte genau hin, wann und wie das Kind aggressiv reagiert.

Hat es das Kind nötig, durch verbale Entgleisungen ein Machtgefühl aus zu spielen?

Möchte das Kind provozieren oder doch eher Aufmerksamkeit erlangen, weil es sich nicht ausreichend gesehen/ beachtet fühlt?

Zeigen sie dem Kind auf, wann uns wo die Grenzen der kindlichen Aggressivität liegen. Seien sie dabei vorbildlich.

Schaffen sie dem Kind ausreichend Möglichkeit zur Bewegung als Aggressionsabbaumöglichkeit bzw. prophylaktische Maßnahme

Bestärken und bekräftigen sie das Kind bei allen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die gesellschaftlich anerkannt und positiviert sind.

Fördern sie das kindliche Selbstvertrauen und seine Selbstachtung durch Zuspruch und Mut machen.

Halten sie behutsam mit dem Kind gerade im aggressiven Moment Nähe.

Wenn es das Kind zulässt, halten sie Körperkontakt, berühren sie es sacht. Sorgen sie für den gesunden Ausgleich von Nähe und Distanz.

Bringen sie dem Kind auch dann Wertschätzung entgegen, Versuchen sie liebevoll zu sein und begegnen sie dem Kind zugewandt.

Bemühen sie sich darum, mit dem Kind Kompromisse zu finden und diese gemeinsam zu erarbeiten und einzuhalten.

Zeigen sie dem Kind ihre Betroffenheit. Zeigen sie ihr echtes Gefühl zur aggressiven Handlung des Kindes.

Gehen sie in diesen besonderen Aktionen auf das Kind zu. Schauen sie es an und hören ihm genau zu.

Eine weitere Möglichkeit ist es, das Kind mit dem eigenen Verhalten zu überraschen. Spiegeln sie dem Kind das eigene Verhalten. Reagieren sie genau so, wie es das Kind tut.

Halten sie ihre aufgestellten Konsequenzen durch, auch wenn sie einmal daneben liegen sollten.

Handeln sie als Vater und Mutter im Einklang. Geben sie dem Kind nicht die Möglichkeit sie gegeneinander auszuspielen.

Bilden sie eine Einheit zur Orientierung des Kindes.

Halten sie und das Kind, die bestehenden Regeln ein.

Sie sind verbindlich für alle Beteiligten.

Bereiten sie dem Kind einen klar strukturierten Tagesablauf, an dem sich das Kind orientieren kann.

Schaffen sie gemeinsame entspannende Momente.

Haben sie gemeinsam schöne Erlebnisse.

Sogen sie in Extremfällen für -time out Zeiten-/ Auszeiten im eigenen Kinderzimmer. Ein sicherer Ort, an dem das Kind selbst nachdenken kann, von seiner Aggressivität herunter kommen kann.

Dies entspannt für Eltern und Kinder die Gesprächsmöglichkeit und Analyse.

Oftmals geht es dem Kind darum, die elterliche Grenze auszutesten.

Überlegen sie, wie weit und ob sie sich einlassen möchten.

Lassen sie dem Kind den nötigen Freiraum zur eigenständigen Entwicklung, beobachten sie dabei aber genau, wann, wo und wie das kindliche aggressive Verhalten tolerabel ist, bzw, durch sie sanktioniert werden muss.

Geben sie dem Kind gezielte Möglichkeiten, seine eigenen Kräfte in geregelten Bahnen, so z.B. bei sportlichen Aktivitäten auszuprobieren, sich im Wettstreit mit anderen zu messen, aber auch einfach mal zu balgen.

Hierbei lernt das Kind auch die nötige Frustrationstoleranz.

Vergewissern sie sich immer wieder bei dem Kind, das ihm die aufgestellten Regeln bekannt und akzeptabel sind. Bleiben sie mit dem Kind im Gespräch.

Setzen sie sich wohlwollend mit ihm auseinander

In der folgenden Gesprächsrunde kamen viele Beispiele des Alltags hervor und gemeinsam wurde nach Lösungen gesucht.

Die zuvor gehörten Möglichkeiten erwiesen sich dabei als sehr hilfreich.

Mit vielen Ideen und Anregungen gingen Väter und Mütter nach Hause.

Auch am nächsten Morgen wurde die Thematik in Tür und Angelgesprächen noch weiter besprochen und immer mehr Väter und Mütter erkannten die Wichtigkeit des angemessenen Handelns.

Wir freuen uns aus Sicht der pädagogischen Kräfte in der Kita immer wieder über die Offenheit der Eltern und die rege Teilnahme an diesen Abenden.

Eine, von Achtung und Anerkennung gekennzeichnete Zusammenarbeit ist damit noch einmal deutlich spürbar und wirksam.

 

Die Ahörnchen laden ein zum Sonntagscafe .

Es findet statt : am Sonntag, 11.04.2010
in der Zeit von: 14.30 – 17.00 Uhr.


In den Räumen der Kita Ahörnchen. Ahornstraße 1

Für Kinder und Erwachsene wird es ein kulinarischer Nachmittag.
Mit Frühlingsliedern , die die Kindergartenkinder singen werden, begrüßen wir Sie gerne und laden Sie ein, bei Kaffee und Kuchen zum kleinen Preis bei uns zu verweilen.
Die Kinder können noch Kreativangebote wahrnehmen und / oder spielen.
Wir wünschen allen Gästen viel Spaß und einen fröhlichen Nachmittag.

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